
• Do. 25.06.2026 19:00 Kulturforum Fürth Nocturnes: Romantik pur! Lieder & Klaviermusik von Komponistinnen, mit Lichtbühnenbildern. >Karten online
• So. 05.07.2026 16:00 Auferstehungskirche Fürth Celtic Summer: Flöte, Harfe & Klavier. Romanzen & Balladen zur Reisezeit. >Karten online
• Fr. 10.07.2026 19:30 Babylon Keller Fürth Kellerkonzert: Tango Stories. Klaviertangos & Chansons aus vier Kontinenten. >Karten online
• Mi. 15.07.2026 19:30 Stadttheater Fürth Galaktisches Konzert: Splintered Flashes - ZeitSplitterKlänge. Sternenmusik von Fanny Mendelssohn, Izabella Effenberg und Yulim Kim. >Karten online

Fr. 12. Juni 2026 | 19:30 | Fürth
St. Paul
Amalienstraße 64 | 90763 Fürth
12 (8) Euro | >Vorverkaufsstellen | >Karten online bei Reservix | Abendkasse ab 18:45
Ein heiterer Abend mit Noris Brass: Das bekannte fränkische Blechblasensemble sorgt mit kraftvollen Arrangements bekannter Melodien für Schwung und gute Laune. Noris Brass musiziert in der Tradition von The Hallelujah Minstrels und The Happy Band: So hießen die legendären ersten Music Bands der Heilsarmee, die im England von Queen Victoria Furore machten. Für den weltweit beliebten Brass Band Sound gibt es inzwischen ein fantastisch vielfältiges Repertoire von Barock bis Rock. Noris Brass präsentiert Highlights, im kurzweiligen Dialog mit Sirka Schwartz-Uppendieck und Michael Herrschel: Die beiden krönen das Konzert mit Gospel Songs und fetzigen Orgel-Hits von George Gershwin.

Sa. 13. Juni 2026 | 19:00 | Ingolstadt
St. Matthäus
Schrannenstraße 11 | 85049 Ingolstadt | Eintritt frei
Symphonischer Jazz und Broadway Hits: Sirka Schwartz-Uppendieck interpretiert an der Gaston-Kern-Orgel George Gershwins legendäre Rhapsody in Blue und sein Prelude No. 1. Danach wechselt sie an den Konzertflügel und zündet gemeinsam mit dem Chansonsänger Michael Herrschel ein Feuerwerk beliebter Gershwin-Songs: von Swanee und Scandal Walk bis It ain’t necessarily so und Love is here to stay! Als besonderen Clou bietet das Programm Neuentdeckungen von prominenten Ladies in Jazz: Blue Air und Yellow Hammers von Madeleine Dring und Can’t we be friends? von Gershwins Partnerin und Kollegin Kay Swift.

So. 14. Juni 2026 | 19:00 | Nürnberg
Gethsemanekirche
Steinmetzstraße 2b | 90431 Nürnberg | Eintritt frei
Festliche Serenade in der Nürnberger Gethsemanekirche im Westpark: In swingender Trio-Formation bezaubern Michael Herrschel (Gesang & Conférence), Markus Rießbeck (Saxophon) und Sirka Schwartz-Uppendieck (Klavier) mit swingenden Broadway-Melodien und lateinamerikanischen Evergreens. Auf dem Programm stehen Gerhswin-Hits aus dem Great American Songbook (Fascinating Rhythm, Clap Yo’ Hands) und Tango-Nuevo-Klänge von Astor Piazzolla: instrumental (Milonga, Sensuel) und vokal (Neurometro, Balada para un loco). Zum Abschluss gibt es ein Glas Sommerwein – bei gutem Wetter unter freiem Himmel.

Komponistinnensommer (I)
Do. 25. Juni 2026 | 19:00 | Fürth
Kulturforum Kleiner Saal
Würzburger Straße 3 | 90762 Fürth
ab 18 Euro | >Vorverkaufsstellen | >Karten online bei Reservix | Abendkasse ab 18:00
Festival-Auftakt im Kulturforum: Der Komponistinnensommer startet als romantisches Gesamtkunstwerk! Laura Demjan (Gesang), Sirka Schwartz-Uppendieck (Klavier), Michael Herrschel (Text & Rezitation) und M. Ulrike Irrgang (Fotografien) zaubern ein Kaleidoskop nächtlicher Stimmungen in Musik, Poesie und Bildern. Funkelnde Klavier-Nocturnes und Sehnsuchtslieder der Romantik-Pionierinnen Maria Szymanowska, Emilie Mayer, Fanny Mendelssohn (Nachtwanderer) und Clara Schumann (Der Mond kommt still gegangen) laden zum Träumen ein. Schwärmerisches Temperament entfesseln die Melodien von Alma Mahler (Laue Sommernacht) und Lili Boulanger (Clairières dans le ciel). Das Nocturnes-Konzert präsentiert auch klingende Überraschungen aus der Schatztruhe der Kleeblattstadt: Jugendwerke von Frieda Fronmüller, deren Geburtstag sich heuer zum 125. Mal jährt, und Verse des in Fürth geborenen Theaterrevolutionärs Max Bernstein, kongenial vertont von seiner Zeitgenossin Luise Adolpha Le Beau. Für besonderen Glanz sorgen internationale Festival-Beiträge der Komponistinnen Julia Schwartz (Schweiz/USA), Sevi Salam (Aserbaidschan) und Silvia Sommer (Österreich). Gekrönt wird das Programm durch drei Uraufführungen. Drei Nocturnes wurden eigens für diesen Eröffnungsabend des Komponistinnensommers geschaffen: von Dorothea Hofmann (Abendglühgold), Tina Ternes (Über Nacht) und Yulim Kim (Dongjitdal Ginagin Bamul nach einem koreanischen Liebesgedicht).

Komponistinnensommer (II)
So. 5. Juli 2026 | 16:00 | Fürth
Auferstehungskirche
Nürnberger Straße 15 | 90762 Fürth
14 (10) Euro | >Vorverkaufsstellen | >Karten online bei Reservix | Tageskasse ab 15:15
Romanzen und Balladen zur Reisezeit: Sinnenfrohe, verträumte Sommermusik aus sonnigen Gefilden! Marion Ludwig (Flöte), Barbara Fichtner (Harfe), Sirka Schwartz-Uppendieck (Klavier) und Michael Herrschel (Texte & Stimme) laden ein zur musikalischen Tour auf die Grüne Insel Irland und nach Frankreich. Nahe den Lavendelfeldern der Provence war die bekannteste Minnesängerin des Mittelalters zuhause: Beatriz de Dia. Ihr Liebeslied A chantar findet lebhaftes Echo bei Zoé de la Rüe (Les regrets de l’absence) und Sophie Gail (N’est-ce pas elle). Die Atmosphäre der keltischen Jahreszeitenfeste Samhain, Imbolc, Beltane und Lughnasadh beschwört Tina Ternes in ihrer tänzerisch beschwingten Dorischen Suite. Mit mediterranem Flöten-Farbenzauber lassen Mélanie Bonis, Lili Boulanger und Cécile Chaminade (Sérénade aux étoiles) die Sterne am Firmament aufblitzen. Und die himmlischen Saitenspiele von Harfe und Klavier entführen in fantastische Traumwelten: komponiert von Henriette Renié (Les pins de Charlannes), Gertrude Ina Robinson und Eileen Padgett (Restless Dreams). Für besonderen Reise-Nervenkitzel sorgen schließlich die Luft- und Wasserabenteuer Hijacking My Flute von Yulim Kim und Reefscape von Vivienne Olive. Und nach der Rückkehr von der Reise? Da wird es auch nicht langweilig: das verspricht Crazy Cat von Gertraud Gorter mit jazzigem Schnurren!

Komponistinnensommer (III)
Fr. 10. Juli 2026 | 19:30 | Fürth
Babylon Kellerbühne
Nürnberger Straße 3 | 90762 Fürth
14 (10) Euro | >Vorverkaufsstellen | >Karten online bei Reservix | Abendkasse ab 18:45
Klassische Klaviertangos, feurige Balladen und spannende Biografien: Im Babylon-Keller, der magischen Katakombe unter Kneipe und Kinosälen, präsentieren Sirka Schwartz-Uppendieck (Klavier) und Michael Herrschel (Gesang & Texte) starke Stücke von Komponistinnen, die Tango-Geschichte geschrieben haben. Zu entdecken gibt es geniale Pionierinnen des Tango Argentino: Rosita Quiroga (Apología tanguera), Paquita Bernardo (Soñando), Azucena Maizani (Pero yo sé). Und ihre spanischen Vorläuferinnen: Joaquina Alonso und Eloísa D’Herbil de Silva (Que si, que no). Und natürlich gibt es ein Wiederhören mit der legendären Erfinderin des Tango Brasileiro: Chiquinha Gonzaga (Não se impressione, Suspiro). Jazzig-experimentierfreudige Perspektiven eröffnen Margaret Bonds (Tangamerican), Lía Cimaglia Espinosa (Tango 70) und Nicole Philiba (Tango für einen imaginären Film). Und dass auch im 21. Jahrhundert die Tango-Leidenschaft ungebrochen ist, beweisen klingende Überraschungsgrüße von Ursula Goldmann (Invierno), Yulim Kim (Katharina) und Susanne Olbrich (Compassio Tango).

Komponistinnensommer (IV)
Mi. 15. Juli 2026 | 19:30 | Fürth
Stadttheater
Königstraße 116 | 90762 Fürth
24 Euro | >Information & Karten online beim Stadttheater | >Öffnungszeiten der Theaterkasse | Abendkasse ab 18:30
Romantik, Crossover, Sphärenklänge: eine musikalische Reise ins Weltall. Auf der Bühne des Stadttheaters sind die Sterne zum Greifen nah! Das Abschlusskonzert des Komponistinnensommers entführt das Publikum auf die Bühne hinter den Eisernen Vorhang: Sirka Schwartz-Uppendieck und ihr Festivalensemble verwandeln das Theater in ein Klang-Raumschiff. Fanny Mendelssohns Notturno Napolitano beschwört Sternbilder einer südlichen Sommernacht. Danach geht die Reise mit Crush and Bang von Izabella Effenberg (Musik) & Michael Herrschel (Text) in die Tiefen des Alls: Moderne Weltraumforschung wird zur Inspirationsquelle für pulsierende Rhythmen, mystische Soundeffekte und frechen Rap.
Aus dem Klanglabor der jungen südkoreanischen Komponistin Yulim Kim stammt das fulminante Hauptwerk des Abends: Die kosmisch-kreative Ensemble-Performance Splintered Flashes erklingt als Uraufführung der Neufassung. Ein sinnliches Musik-Abenteuer mit unerhörten Soundkombinationen und philosophischen Fragen: Gab es Musik vor dem Urknall? Wie klingt es, wenn Zeit rückwärts läuft? Wo ist Oben und Unten im Universum, und: Gibt es nur eins davon oder mehrere?
Das Galaktische Konzert wird gestaltet von: Laura Demjan (Sopran), Michael Herrschel (Rezitation), Caroline Hausen (Sopranino-, Sopran-, Alt-, Tenor-, Bass-, Subbassblockflöte, Bird Whistle, Flexaton), Markus Rießbeck (Sopran-, Alt-, Tenor-, Baritonsaxophon, Flöte), Izabella Effenberg (Mallets: Vibraphon, Marimbaphon & Magic Soundfield: Crotales, Glasharfe, Array Mbira, Steeldrum, Waterphone), Axel Dinkelmeyer (Drumset & Percussion), Yulim Kim (Dirigat), Jens Daryousch Ravari (Spaceing) und Sirka Schwartz-Uppendieck (Klavier & Leitung).
Weitere Veranstaltungen siehe hier!

Feurig, melancholisch, temperamentvoll, virtuos: Aktuelle Titel aus den Chansonprogrammen von Michael Herrschel & Sirka Schwartz-Uppendieck sind hier auf Youtube zu sehen & zu hören.
• Georg Kreisler: Das Triangel | Zuhause ist der Tod
• Claude Roth: Les gorges froides | Chanson de chasse | Chanson | Sur la route & La rose au bord de Seine
• Chiquinha Gonzaga: Si fuera verdad | A Brasileira | Fádo Português de Marcolino | Ó abre alas
Videos mit Instrumentalmusik gibt es hier:
• Komponistinnenkonzert: Romantische Musik von Fanny Mendelssohn, Emilie Mayer, Mélanie Bonis, Lili Boulanger
• Sommermusik: Barock & Blues
• Tina Ternes: Dorische Suite

Ein Buch der explosiven Gefühle: Der Mythos von Medea als fulminante Rachetragödie aus dem alten Rom. Die lateinische Vorlage schrieb Seneca. Moment mal: Seneca? Der stoische Philosoph der Gelassenheit? Ja! In diesem Stück weckt er krasse Emotionen.
2000 Jahre alt ist die Sprache von Medea, und noch immer packend aktuell. Was bisher fehlte, war eine Version in moderner Sprache. Genau die liefert jetzt Michael Herrschel.
Der Plot: Medea hat für Jason alles aufgegeben. Ist kriminell geworden, um ihm das Leben zu retten. Er benutzt sie und lässt sie fallen. Sie ist Ausländerin. Er will in noble Kreise einheiraten. Mit sarkastischer Schärfe beschreibt Medea ihre
Situation und entwickelt ihren Racheplan.
Michael Herrschel schlüsselt die archaischen Sprachbilder auf und zeigt Medea als Stachel im Fleisch ihrer Umwelt. Schonungslos entlarvt sie Jasons Larmoyanz, den Kleinmut ihrer Amme, Kreons kalte Staatsräson und die grausame Hohlheit fremdenfeindlicher Sprechchöre.
Medea. Nach Seneca ist ein radikaler Text. Fremd und nah, verletzlich und verletzend. Eine aufwühlende Parabel über die Frage: Wie weit gehst du, wenn du nichts mehr zu verlieren hast? Wenn du auf der Straße beschimpft wirst? Steine durch dein Fenster fliegen? Wutbürger deine Ausweisung fordern? Und die Person dich verrät, der du am meisten vertraust?
Michael Herrschel: Medea. Nach Seneca
Verlag edition promenade, Fürth 2025
Softcover, 80 Seiten | 15 Euro
ISBN 978-3-944897-22-6

Provokante Poesie als Gegengift gegen Fatalismus: In vierzehn Prosagedichten wirft Michael Herrschel Schlaglichter auf pulsierendes urbanes Leben. Auf gemischte Gefühle in Zeiten der Terrorangst und auf die Frage: Wie geht es weiter? Die Sprache der vierzehn Texte wechselt stetig ihre Perspektive, ihr Timbre, ihren Charakter. Sie ist bizarr und sarkastisch. Und ebenso scheu und verletzlich. Sie leuchtet für Sekunden hinein in ein Geflecht von unzähligen Linien, Plänen, Ereignissen, die sich überschneiden. Vierzehnmal zeigt sie eine Trauer, die nicht erstarrt. Eine Wut, die nicht verraucht. Eine Ratlosigkeit, die kindlich bohrend fragt und weiterfragt. Und eine Sehnsucht nach Leben, die durch nichts und niemanden ausgelöscht werden kann.
„Dem Autor ist nicht bang vor Bildern. Er setzt sie in Szene mit der gleichen Unerschrockenheit und Kompromisslosigkeit, wie sie gut gemachten Video-Clips zu eigen ist.“ (Fürther
Nachrichten)
> Rezension: In der Masse erklingen Stimmen der Hoffnung
Michael Herrschel: Kreuzungen. Lichtpunkte | Croisements. Points lumineux
Prosagedichte. Zweisprachige Ausgabe deutsch & französisch (Übersetzung: Anna Juliette Guilloux). Verlag edition promenade, Fürth 2017
ISBN 978-3-944897-15-8
> Zur Bestellung

„Heute fliehen wir aus dem Grab. Die Vögel sind schon wach. Zwitschern in den Bäumen wie wild. Hört ihr? Ich möchte auch so singen. So hell, so frei. Für euch, Schwestern, und für die Welt!“
Katharina.Schatten.Spiel erzählt von Aufbruch, Umsturz und Veränderung. Eine Stimme von heute schlüpft in die Rolle von Katharina von Bora. Sie macht sich auf eine abenteuerliche Reise durch die Zeit. Sie stellt Fragen. Sie begehrt auf. Sie empört sich. Sie ist voller Lebenslust und Lebenswut.
„‚Katharina.Schatten.Spiel‘ holt Luthers Gemahlin aus dem Dunkel der Geschichte in die Gegenwart.“ (Fürther Nachrichten)
Michael Herrschel: Katharina.Schatten.Spiel
Verlag edition promenade, Fürth 2017
ISBN 978-3-944897-16-5
> Information

Brandneu erschienen bei Kreuzberg Records Berlin: die Studioproduktion des Programms Graphics in Music & Poetry. Michael Herrschel (Rezitation), Gernot Hammrich (Gitarre) und Lorenz Trottmann (Klavier) entführen in magische Klang-Landschaften, inspiriert durch Bilder von Caspar Walter Rauh.
Das Programm umfasst Kompositionen von Horst Lohse und Lorenz Trottmann nach Gedichten von Michael Herrschel (Fenster ins Nadelgebiet 1-3), Ingo Cesaro und Ursula Shields-Huemer.
> Zur Online-Bestellung bei Kreuzberg Records

Pandora ist tot von Michael Herrschel (Text) & Horst Lohse (Musik)
> Video: Uraufführung im Staatstheater Darmstadt
Solgerd Isalv (Mezzosopran)
Neil Valenta (Klavier)
Benjamin Weber (Video)
Eine Zusammenarbeit von Solgerd Isalv, #CultureContinued, edition gravis und dem Staatstheater Darmstadt
Siehe auch:
Michaela Domes rezitiert Pandora ist tot von Michael Herrschel